Ghana - Part 2

September 2000, Notizen aus meinen Reisetagebuch: " 'Warum Afrika?' 'Warum Ghana?' 'Ganz allein?' In den letzten Wochen blicke ich oft in die verständnislosen, fragenden Gesichter meiner Freunde. Heute ist es endlich so weit, dass ich mich in dieses Abenteuer stürze. Mit einem flauen Gefühl im Magen begebe ich mich zum Gate 5 des Amsterdamer Flughafens, um meinen Anschlussflug nach Accra, der Hauptstadt Ghanas zu erwischen. Einen Hauch von Reue verspürend, beginne ich mir selbst die Frage zu stellen 'Warum Afrika?'. Plötzlich scheint alles Fernweh verschwunden zu sein." Völlig ermattet und todmüde lande ich abends im Dunkeln auf dem Kotoka Flughafen und werde von einer feucht-heißen Luftwand wieder zurück ins Flugzeug gedrückt... Es folgen 30 Minuten in der Schlange am Schalter für Einreisewillige. Meine Freude über das erteilte Visum wird sogleich dadurch getrübt, dass ich in der Nachbarhalle vor einem traurigen Rest Gepäckstücke stehe, doch keines sieht wie mein Rucksack aus! Ausgerechnet mir muss das passieren. Mir, der Meisterin des minimalistischen Reisens. Nie ein Gramm zu viel, aber das Wichtigste ist immer dabei. Nur dummerweise nicht im Handgepäck. "Nun stehe ich hier in der Fremde, 50 Längengrade von Europa entfernt, mitten in den Tropen, ohne Moskitonetz, ohne Zahnbürste, ohne die vielleicht so lebenswichtigen Medikamente." Und das nächste Flugzeug aus Amsterdam landet erst in 48 Stunden...

Dear English readers. Yesterday I briefly introduced Ayawo to you and promised to take you on journey through time back to the year 2000. In this blog post, I've cited some passages from my travel journal - please use an online translation tool.

Kumasi - Kejetia market
Kumasi - Kejetia market
Woman selling bread in small village
Woman selling bread in small village
Northern Ghana - subsistence agriculture
Northern Ghana - subsistence agriculture

Hier geht es zu Ghana Teil 1.